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Kundeninformationen

Die Hödl ImmobilienTreuhand GmbH ist bemüht ihren Kunden immer die aktuellsten Informationen und Änderungen zu präsentieren. Unsere Mitarbeiter sind bestens geschult und werden Ihnen die notwendigen Auskünfte erteilen, ob Sie eine Immobilie KAUFEN, VERKAUFEN, MIETEN oder VERMIETEN möchten.  


Neue Richtwerte und neue Kategoriebeträge ab 1. April 2017

Erhöhung des Richtwertmietzinses auf  € 7,70/m² für die Steiermark, € 6,53/m² für Kärnten, und € 5,58/m² für WIEN

NEU
GRUNDERWERBSSTEUER BEI ERBSCHAFT UND SCHENKUNG

Die Erweiterung der Grunderwerbssteuer

Grundsätzlich ist auch bei einem unentgeltlichen Erwerb eines Grundstückes, resp. einer Liegenschaft die sogenannte Grunderwerbssteurer zu zahlen. Bei der Berechnung der entsprechenden Höhe der Grunderwerbssteuer gab es eine Anpassung der Bemessungsgrundlage. So dass der dreifache Einheitswert herangezogen wurde.

Seit dem Januar 2016, also nach der steuerlichen Allgemeinreform, wurde der Verkehrswert als Bemessungsgrundlage in Österreich herangezogen.

Für die ersten 250.000,00€ beträgt der Steuersatz 0,50%,
für die weiterführenden 150.000,00€ beträgt der Satz dann 2,00%.
Sollte es noch um weitere Summen gehen, so wird ein Satz von 3,50 % erhoben.
Hierbei ist ersichtlich, dass der Verkehrswert, der im Vorfeld über viele Jahre nicht erhöht wurde, wesentlich höher ausfällt als der Einheitswert.

Auch bei Schenkungen gilt eine steuerliche Anzeigepflicht

Sollte es sich um eine Schenkung unter Lebenden handeln, so greift in Österreich eine Anzeigepflicht für sogenannte Bargeldzuwendungen, Kapitalforderungen, Gesellschaftsbeteiligungen und so weiter.

Es existiert jedoch keine Anzeigepflicht bei einem unentgeltlichen Erwerb bis zu einer Grenze von 15.000,00€. Diese Grenze hat jedoch eine zeitliche Reichweite von 5 Jahren. Diese Grenze wird so berechnet, dass sie von der letzten Schenkung an zeitpunktmäßig bemessen wird. Wie bereits oben erwähnt, bewertet er jedoch Schenkungen von nahen Verwandten oder Angehörigen anders. Die hier beschriebene Anzeigepflicht gilt jedoch nicht für Gelegenheitsgeschenke.

Sanierungsscheck 2014

Förderoffensive für die thermische Sanierung

Die Förderoffensive für die thermische Sanierung wird ab dem 3. März unter dem Motto "Heizkosten sparen und Klima schützen" fortgeführt.

Umfassende Sanierung mit bis zu 8.300 Euro gefördert

Neue Förderanträge für Private können ab Montag, 3. März, direkt bei den Bausparkassen und in den Bankfilialen eingereicht werden. Die Förderung für umfassende Sanierungen beträgt bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. 5.000 Euro. Im neuen klima:aktiv-Standard sind es sogar bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. maximal 6.000 Euro.

Förderungsfähig sind der Tausch der Fenster und Außentüren, die Dämmung der Außenwände und der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches. Wer gleichzeitig auf eine umweltfreundliche Heizanlage wie eine Wärmepumpe, eine thermische Solaranlage oder etwa Pellets- und Hackschnitzel-Heizungen umsteigt, erhält eine zusätzliche Förderung von 2.000 Euro.

Ebenfalls gefördert werden Nah- und Fernwärmeanschlüsse. Eine weitere Unterstützung für Sanierer ist, dass der Energieausweis extra mit 300 Euro gefördert wird. In der Praxis sind so zum Beispiel Zuschüsse von bis zu 8.300 Euro für eine umfassende Sanierung möglich. Bei Teilsanierungen liegt die Förderhöhe je nach Reduzierung des Heizwärmebedarfs bei bis zu 3.000 Euro. Für Einzelbaumaßmahmen wie eine Dämmung der obersten Geschossdecke oder den Fenstertausch sind bis zu 2.000 Euro vorgesehen. Zusätzliche Boni von je 500 Euro gibt es für die Verwendung von Holzfenstern sowie Öko-Dämmstoffen.

 

Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012

BGBl. I Nr. 27/2012

Mit BGBl. I Nr. 27/2012 wurde das neue Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012 (EAVG 2012) veröffentlicht, das am 01.12.2012 in Kraft treten wird. Es löst das bestehende Energieausweisvorlagegesetz aus dem Jahr 2006 ab. Mit dem EAVG 2012 werden die zivilrechtlichen Inhalte der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) 2010 im Österreichischen Bundesrecht umgesetzt. Die weiteren Vorgaben zum Energieausweis sind im Baurecht der Länder (insbesondere OIB-Richtlinie 6 "Energieeinsparung und Wärmeschutz“) und in den einschlägigen ÖNORMEN geregelt. 

Grundsätzlich regelt das EAVG die Verpflichtung des Verkäufers, Vermieters oder Verpächters bei Vertragsabschluss einen aktuellen Energieausweis beizustellen.

Im neuen EAVG wird geregelt, dass in Inseraten, bei denen der Verkauf oder die Inbestandgabe von Gebäuden oder Nutzungseinheiten beworben wird, der Heizwärmebedarf und der Gesamtenergieeffizienz-Faktor gemäß der neuen OIB-Richtlinie 6 anzugeben ist (§ 3). Diese Verpflichtung betrifft sowohl den Verkäufer und den Instandgeber als auch den Immobilienmakler. Einige Gebäude, die nur eingeschränkt genutzt werden, sind von der Vorlagepflicht ausgenommen (§ 5).

In § 6 wird explizit geregelt, dass der Energieausweis-Aussteller für die Richtigkeit des Energieausweises haftet.

Wenn die Vorlagepflicht für Energieausweise oder die Anzeigepflicht von Energiekennzahlen verletzt wird, sind nun – im Gegensatz zu früher – Strafbestimmungen festgelegt (§ 9). Die Nichtbefolgung der Vorlage eines Energieausweises zieht eine Strafe von € 1.450,00 nach sich. Gleiches gilt, wenn die geforderten Energiekennzahlen in Inseraten nicht ausgewiesen werden. Dies betrifft sowohl den Verkäufer und den Inbestandgeber als auch den Immobilienmakler. Der Immobilienmakler ist dann straffrei, wenn er seinen Auftraggeber nachweislich über dessen Verpflichtung aufgeklärt hat und der Auftraggeber der Aufforderung nicht nachgekommen ist.

Übergangsbestimmung: Energieausweise, die nach den bisherigen Regelungen des EAVG erstellt wurden, sind bis zu zehn Jahren gültig auch wenn deren Geltungsdauern bereits in den Wirkungsbereich des neuen EAVG fallen. Bei diesen "alten“ Energieausweisen genügt auch in Inseraten die Angabe des Heizwärmebedarfs.